Historie
VS-Villingen.
Es war am 19. Juni 2009, als sich Ilona Dillschneider, Michael Hermann, Roland Krauß, Bernhard Lederle und Hans-Peter Sigwart trafen und einen „Freundeskreis FC 08 Villingen“ ins Leben riefen:
Sie wollten dem in finanzielle Schieflage geratenen Traditionsclub helfen, sich zu konsolidieren. „Wir sind im Herzen alle 150-prozentige Nullachter“, berichtet Hans-Peter Sigwart, der Sprecher des Freundeskreises.
„Unser Ziel ist die Begeisterung und Weiterentwicklung unseres Traditionsvereins und die Schaffung eines Wir-Gefühls.“ Der FC 08 spiele nach wie vor eine herausragende Rolle im südbadischen Fußballgeschehen, habe ein tolles Stadion und eine Mannschaft mit Charakter. Den Klassenerhalt in der Oberliga zu schaffen, sei daher den Einsatz wert.
Sigwart: „Es wäre schade, wenn wir irgendwann wieder in der Verbandsliga dümpeln.“
Die Gruppe der fünf Helfer ist in den anschließenden Wochen auf über 20 Mitstreiter angewachsen, die alle vom gleichen Ziel beseelt sind. „Wir wollen nicht über die Fehler der Vergangenheit diskutieren, sondern dafür sorgen, dass der FC 08 wieder in positivem Licht erscheint“, bringt es Hans-Peter Sigwart auf den Punkt. Vor allem wollen sie dem hoch verschuldeten Verein in der schwierigen Phase der finanziellen Konsolidierung eine „moralische Stütze“ sein.
Diese „Stütze“ arbeitet nicht als eingetragener Verein, sondern als lose Gemeinschaft von Anhängern, Freunden und Gönnern.

